* 1967 - Aus der Liebe zur Jugend
+ 2007 - Durch das Versagen des Bistums Aachen
40 Jahre und das war's...
Die Clara-Fey-Schule wird geschlossen
(Kurze Chronik der Schule)


(Noch Hoffnung: Dezember 2004)

Es ist vorbei... endgültig.

(Das endgültige Ende: Unsere letzten Schüler im Dezember 2005)

250 Schüler trauern... und sind enttäuscht. 
Am 16.12.05 wurde die Schließung den Schülern offiziell mitgeteilt.

Der Beschluss steht endgültig fest: Die Clara-Fey-Schule wird 2007 geschlossen.
Das war's dann... 
***Bilder vom 16.12.05***
*Bilder vom 22.12.05: Messe und Demo*
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"Christo goes Clara-Fey"           "Clara-Rap" Download!


22.06.2006 

Es ist soweit...
Das letzte Lehrerfoto...
Hier sind alle bleibenden und scheidenden Lehrer, die gezwungen sind, die Schule zu verlassen, noch einmal zu sehen...

Es gehen ab dem Schuljahr 2006/07:

FrauAnsai
Mathematik
Frau Bayer
Sport, Medienpädagogik, Politik
Frau  Buhr
Sport, Deutsch
Herr Dr. Damblon
Didaktik/Methodik, Erziehungswissenschaft, Medienpädagogik
Frau Lengersdorf
Kunst, Medienpädagogik
Herr Loock
Erziehungswiss., Medienpäd., Deutsch
Frau Maile (teilweise)
Didaktik/Methodik, Spielerziehung
Frau Spinner
Musik, Spielerziehung
Herr Vieregge
Biologie, evangelische Religion
Frau Wilms
Englisch
und:
Herr Geditz
Hausmeister

(Die vollständige Lehrerliste gibt es HIER!)

Das war's dann wirklich...
Allen ein erfolgreiches, glückliches "neues" Leben danach!


01.01.2006 

Wir wünschen allen ein frohes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2006, was auch immer auf uns zukommen mag...


22.12.2005 

Weihnachten 2005. Letzter Schultag vor den Ferien 
Der Gottesdienst vor den Weihnachtsferien fand wieder in der Aula der Schule statt. Anschließend ging es direkt zur Großdemo in die Innenstadt. Bilder dieser Veranstaltungen sind >>>hier<<< zu finden.

Aachener Nachrichten:
Clara-Fey-Schule: Wut und Enttäuschung 

Aachen. «Wir sind wütend und enttäuscht, weil wir das Opfer einer nicht zu verstehenden politischen Entscheidung geworden sind.» 
Annemarie Maile, Lehrerin der Clara-Fey-Schule, bringt zum Ausdruck, was die meisten der rund 150 Schüler, Lehrkräfte und Ehemalige gedacht haben werden, die sich dem kalten Wetter zum Trotz am Donnerstagmittag zu einem Protestmarsch von der Clara-Fey-Schule zum Münsterplatz zusammengeschlossen hatten.
Grund für den Zorn ist die Schließung der Clara-Fey-Schule im Sommer 2007, die vom Bistum Aachen endgültig beschlossen worden ist. 
Quelle und weitere Informationen: Aachener Nachrichten

Aachener Zeitung:
«Wir sind noch da, nicht tot»
Aachen. Enttäuscht, verärgert und traurig haben sich die Schüler der Bischöflichen Clara-Fey-Schule am Donnerstagvormittag bei einem Demonstrationszug in Richtung Innenstadt gezeigt.
Nicht gegen, sondern wegen der Schließung des Schulkollegs durch das Bistum ging man am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien gemeinsam auf die Straße. Denn diese, das steht seit kurzem wohl endgültig fest, wird zum 31. Juli 2007 geschlossen.
Doch die Schüler wollen ihre Schule nicht lautlos untergehen lassen. Man nimmt nicht stillschweigend hin, was nicht mehr zu ändern ist. «Wir wollen uns weiterhin in Erinnerung rufen und zeigen, dass wir noch da und nicht tot sind», sagt Yvonne Schlottke von der Schülervertretung (SV).
Mit dem großen Protestmarsch gelang dies auf eine beeindruckende Art und Weise: Fast alle der rund 240 Schüler und auch viele Lehrer hatten sich trotz kaltem Schmuddelwetter zum gemeinsamen Flaggezeigen zusammengefunden.
Quelleund weitere Informationen: Aachener Zeitung


20.12.2005 

Aachener Nachrichten:
Neue Räume schon ausgeguckt 

Aachen. «Kein Schüler muss Angst haben, zum 1. Februar oder zum 1. August die Clara-Fey-Schule verlassen zu müssen.» Rudolf Nottebaum, Leiter des bischöflichen Berufskollegs, betonte das am Dienstag noch einmal ganz deutlich. «Immerhin ist allen Schülern im Schulvertrag zugesichert worden, dass sie die zweijährige Schulzeit bei uns beenden können.» 
Unterdessen plant die Schülerschaft weitere Protestaktionen gegen die Schließung der traditionsreichen Schule. Die Nachricht, dass im Sommer 2007 endgültig Schluss ist am Berufskolleg des Bistums Aachen, hatte für helle Empörung gesorgt. 
Dabei hatte das Bistum sogar mit möglichen neuen Trägern der Clara-Fey-Schule verhandelt. Mit einem dieser Interessenten, der privaten Amos Comenius-Schule in Aachen, waren die Gespräche sogar sehr weit gediehen - so weit, dass schon Räumlichkeiten angeschaut wurden.
Quelle und weitere Informationen: Aachener Nachrichten


16.12.2005 

Am 16.12.05 wurde den anwesenden Schülerinnen und Schülern die Schließung offiziell mitgeteilt.

Aachener Nachrichten:
Schüler der Clara-Fey-Schule enttäuscht 
Aachen. Große Enttäuschung bei den Schülerinnen und Schülern der Clara-Fey-Schule: Ein ganzes Jahr lang hatten sie gehofft, dass sich für die Schule ein Träger findet. Jetzt hat das Bistum bekannt gegeben: Daraus wird nichts, die Schule schließt im Sommer 2007. 
Einmal wurmt es die Schüler, dass sie nicht von den Verantwortlichen selbst informiert worden sind, sondern die Botschaft in den «Nachrichten» gelesen haben. «Die Art und Weise, wie das Bistum mit uns umgeht, stört uns», sagte eine Schülerin im Pressegespräch. 
Die jungen Leute haben den Eindruck, dass sich das Bistum nicht genug Mühe gegeben hat, einen Ersatzträger zu finden. Auch in anderer Hinsicht sei nicht nach Lösungen gesucht worden. «Das Bistum hätte innerhalb der Schule Geld einsparen können», meint Gisela Henke. Weil die Miete am Standort hoch sei, hätte die Schule in ein bistumseigenes Gebäude umziehen können. Über ein Schulgeld hätte diskutiert werden können. «Wir sind der Meinung, dass wir ein Bauernopfer sind. Wir haben keine Lobby». 
Quelle und weitere Informationen: Aachener Nachrichten


Aachener Zeitung:
Aus für Clara-Fey-Schule besiegelt
Aachen. Trotz massiver Proteste und intensiver Verhandlungen um eine mögliche Übernahme ist das Aus für die Bischöfliche Clara-Fey-Schule nun wohl endgültig besiegelt.
«Anfang Dezember haben wir das Regierungspräsidium offiziell darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Einrichtung zum 31. Juli 2007 schließt», erklärte Rolf-Peter Cremer, zuständiger Abteilungsleiter beim Bistum, auf Anfrage. 
Die Maßnahme sei erforderlich geworden, um insbesondere nicht-beamteten Lehrkräften der Schule die Möglichkeit zu geben, sich anderweitig zu bewerben. 
«Trotz intensiver Verhandlungen mit mehreren Einrichtungen ist es uns nicht gelungen, einen neuen Träger zu finden», betone Cremer. Erneut übten Vertreter der Schüler am Freitag massive Kritik an der Entscheidung.
Die Einrichtung in Burtscheid sei bestens ausgelastet und bekannt für ihre hochqualifizierte Ausbildung. Nun aber zeichneten sich konkrete Versetzungen von mindestens drei Lehrkräften bereits ab. 
Quelle: Aachener Zeitung


23.05.2005 

Aachener Nachrichten:
Drei Bewerber für die Clara-Fey-Schule 

Aachen. Bei Schließung der Clara-Fey-Schule können die angehenden Erzieher ihre Ausbildung an der Käthe-Kollwitz-Schule, im Berufskolleg Stolberg und im Berufskolleg Simmerath fortsetzen. Das teilte die Verwaltung den Mitgliedern des Schulausschusses auf Anfrage der SPD mit. 
Der Antrag der SPD, die Clara-Fey-Schule als Ausbildungsstelle für Elementarpädagogik am Standort Aachen zu erhalten, fand bei allen Fraktionen Zustimmung. Drei freie Träger sind interessiert, die bischöfliche Schule zu übernehmen: die private Amos-Comenius-Schule, der Katholische Erzieherverein und die Arbeiterwohlfahrt. 

Quelle: Aachener Nachrichten


26.04.2005 

Aachener Nachrichten:
Clara-Fey-Schule: Noch kein neuer Träger 

Aachen. Drei Interessenten gibt es, aber offiziell erklärt hat sich noch keiner. Bei der Suche nach einem neuen Träger für die Bischöfliche Clara-Fey-Schule in Aachen ist weiter alles offen. 
Wie Rolf-Norbert Arenz, Jurist in der Schulabteilung des Bistums, gegenüber den «Nachrichten» erläuterte, hat noch keiner der drei Interessenten offiziell seine Absicht erklärt, die Schule als Träger zu übernehmen. Auch bei der Bezirksregierung in Köln liegt bisher kein Antrag auf Übernahme der Trägerschaft vor. 

Das Bistum will die Schule zum Sommer 2007 aus finanziellen Gründen schließen. Ein neuer Träger müsste durch die Bezirksregierung genehmigt werden.

Quelle: Aachener Nachrichten


25.4.2005:

Aachener Nachrichten:
Neuer Träger für Clara-Fey-Schule? 

Aachen. Gibt es doch noch Hoffnung für die Bischöfliche Clara-Fey-Schule? Mehrere Organisationen haben ernsthaftes Interesse bekundet, die Trägerschaft der Schule zu übernehmen. 
Wie SPD-Vorsitzender Karl Schultheis gestern auf Anfrage bestätigte, sind unter den Interessenten unter anderem die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der Katholische Erziehungsverein, der in Aachen auch das Kinder- und Jugendheim «Maria im Tann» betreibt.
Aus Finanzgründen hatte das Bistum beschlossen, sein Berufskolleg, in dem auch das Personal für Kindergarten- und Heimbetreuung ausgebildet wird, zu schließen. Der Jahrgang, der in diesem Sommer seine Ausbildung beginnt, soll der letzte sein. 

Quelle: Aachener Nachrichten


31.3.2005:

Aachener Nachrichten:
Clara-Fey-Schule: Bistum weist Kritik zurück 

Aachen. Das Bistum hat die Kritik des SPD-Vorsitzenden Karl Schultheis an der Schließung der Bischöflichen Clara-Fey-Schule zum Sommer 2007 zurückgewiesen. 
Der Hauptabteilungsleiter Pastoral/Schule/Bildung im Bischöflichen Generalvikariat, Pfarrer Rolf-Peter Cremer, hat in einem Brief an Schultheis vor allem «die verkürzte und einseitige Darstellung» der Bistumsargumente für die Schließung der Schule bemängelt. 

Den ganzen Artikel gibt's hier: http://www.an-online.de


22.3.2005:

Radio 100, eins meldet: 
Die Clara Fey-Schule und ihre Zukunft

Lichtblick für die Clara-Fey-Schule. Das Bistum Aachen wird zwar als Träger der Schule nur noch einen Jahrgang aufnehmen, aber es besteht noch Hoffnung für die Mitarbeiter. Die Aachener SPD-Ratsfraktion will die Clara-Fey-Schule als Ausbildungsstätte in Aachen behalten. Deswegen stellte sie jetzt einen Antrag an die Stadt, die räumlichen Möglichkeiten näher zu untersuchen. 


Aachener Zeitung:
Clara-Fey-Schule: Neuer Standort gesucht 
Aachen. Während Lehrer und Schüler aller Arten die wohlverdienten Ferien genießen, kommen schwierige Hausaufgaben auf die städtischen Gebäudemanager zu. Die SPD will die Verwaltung beauftragen, Ausschau nach einem alternativen Standort für die Clara-Fey-Schule zu halten - mit der Perspektive, die Einrichtung unter neuer Trägerschaft zu retten.

Bekanntlich will das Bistum die Fachschule für Erzieherinnen und Erzieher zum Sommer 2007 dicht machen. «Wir wollen aber alles tun, um die Schule zu erhalten», unterstreicht Karl Schultheis, SPD-Ratsherr und Initiator des Ratsantrags. «Denn wir sind überzeugt davon, dass der Bedarf für ein adäquates Ausbildungsangebot im Bereich der Elementarpädagogik eher steigen als abnehmen wird. Aachen braucht eine solche Einrichtung dringend. Wir müssen dafür sorgen, dass die Grundlagen für eine chancenreiche Bildung aus- statt abgebaut werden.» 

Aus zwei entscheidenden Gründen bestehe Anlass zur Hoffnung, dass der Stab über der derzeit noch an der Michaelsbergstraße ansässigen Institution noch nicht gebrochen sei, meint Schultheis....

Weiter gehts auf http://www.aachener-zeitung.de

Aachener Nachrichten:
Stadt soll ran: Neuer Träger, neuer Standort 

Aachen. Die Stadt soll nun in die Bresche springen und retten, was zu retten ist: Trotz weitgehenden Unverständnisses für die Motive des Bistums, die Bischöfliche Clara-Fey-Schule zu schließen, hat die SPD am Dienstag offiziell beantragt, die Bildungseinrichtung zu bewahren und «als Ausbildungsstätte am Standort Aachen zu erhalten». 

Voraussetzung ist allerdings, dass ein anderer Träger gefunden/gegründet und neuer - städtischer - Schulraum zur Verfügung gestellt wird. Die Sozialdemokraten sind überzeugt, dass die übrigen Ratskollegen beim Unternehmen Bestandssicherung mitmachen werden...

Den ganzen Artikel gibt's hier: http://www.an-online.de


25.02.2005:

Das Ende der Unterschriftenaktion!

Am 25.02.2005 übergab eine Schülerdelegation der SV die seit dem 22.12.04 bei jeder Aktion gesammelten 8759 Unterschriften an Bischof Dr. Mussinghoff. Bis auf die Kirchenzeitung war trotz Einladung aus unerfindlichen Gründen keine Presse anwesend. Wir haben allerdings eigene Fotos von der Übergabe gemacht, von denen hier einige gezeigt werden.


SV-Schüler Ingo Schartmann übergibt die Unterschriftenliste an Bischof Dr. Mussinghoff

Im Anschluss an die offizielle Übergabe hatten die SchülerInnen Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Bischof und den Vertretern der Schulabteilung, ebenso wie anschließend das Lehrerkollegium.

 


25.02.2005:

Aktion: "Christo goes Clara-Fey!"

Ebenfalls am 25.02.05 fand Vormittags im Rahmen Unterschriftenübergabe auch eine Kunstaktion statt, die an die letzte Aktion des Künstlers Christo angelehnt war. (Artikel der Aachener Nachrichten dazu

Die Fotos zu der Aktion befinden sich hier!

 


24.02.2005:

Unsere Kunstlehrerinnen Uschi Lengersdorf und Anne Behnke haben für die morgige Unterschriftenübergabe eine ganz besondere Aktion gestartet:

„Christo goes Clara-Fey“
1971 hat Christo im Kreis Aachen in  Monschau die Burgruine und Teile der Rur verpackt.
Derzeit (bis zum 27.2.05) erregen Christo und seine Partnerin Jeanne-Claude das Weltinteresse mit ihrem Projekt „The Gates“, Toren mit orange Stoffbahnen im Central Park von New York.

New York wirkt bis nach Aachen – aus der Beschäftigung mit dem aktuellen Kunstgeschehen im Unterricht entwickelte sich ein eigenes Projekt. Die Schüler der Bischöflichen Clara-Fey-Schule ergreifen mit ihrer Kunstaktion „Christo goes Clara-Fey“ eine weitere Gelegenheit, Zeichen gegen die Schließung der Schule durch das Bistum zu setzen.

Am Morgen des seit über zwei Monaten herbeigesehnten Besuchs von Bischof Dr. Mussinghoff spannen die Schüler eine „Wäscheleine“ aus den Unterschriften, die sie für den Erhalt ihrer Schule gesammelt haben, quer durch den Burtscheider Kurpark.
Die beeindruckende Zahl von mehr als 8500 Unterschriften formt sich entlang der Parkwege zu einem über 200m langen Band in Richtung der Clara-Fey-Schule, die unmittelbar oberhalb des Kurparks an der Michaelsbergstraße liegt. 

Auf ein Signal wird die Leine auf ganzen Länge angehoben.
Es werden Kopien der Originalunterschriftenblätter auf orangem Papier eingesetzt.
An den mit nummerierten Streifen markierten Hunderter- und Tausenderschritten bilden Schüler die lebenden Pfosten dieser circa eine Stunde dauernden Installation.

Anschließend findet die Installation ihren Platz in den Fluren der Schule, wo die Schüler die Unterschriften am Abend dem Bischof übergeben.

Fotos der Aktion dann hier auf der Seite!


10.02.2005
Ankündigung: Der Termin für das Gespräch mit dem Bischof steht fest. 

Das Gespräch der Schüler und Lehrer mit Bischof Mussinghoff ist auf Freitag, den 25. Februar festgelegt worden. 
Um 17:30 Uhr werden er und seine Mitarbeiter sich mit einer Schülerdelegation treffen. Bei diesem Anlass wird dem Bischof offiziell die Unterschriftenliste überreicht werden.
Im Anschluss daran werden die Lehrer die Gelegenheit zu einem Gespräch haben.

 


07.02.2005
Rosenmontag :-)

Wir waren auch beim Rosenmontagszug in Aachen dabei, auf dem Wagen Nr. 123 der ZAK (Zukunft Arbeitsplatz Kirche). Das Motto des Wagens: "Auf diese Steine konnten Sie bauen" (Umstürzender Aachener Dom).
Da die Problematik um die Existenz der Schule inzwischen allgemein sehr bekannt ist, war der Wiedererkennungs-Effekt natürlich groß, ebenso wie die Solidarität unter den Zuschauern. 

Ich warte auf Bilder des Wagens und der Schüler und Lehrer! Sie werden dann veröffentlich, falls mir jemand die Bilder zukommen lässt!


30.01.2005:

Die Clara-Fey-Schule bei "Radio Ragazzi" (Eurojugend)
Von 19-20:00 Uhr waren wir im "Bürgerfunk" des Senders "100,eins" zu hören! Dabei kamen Schüler, Lehrer und andere Betroffene zu Wort. Zu hören waren auch Ausschnitte aus den Reden auf der Demo vom 11.01.05.

Hier gibt es (nur!) die Textbeiträge der Sendung, zusammen geschnitten als  mp3-File:
DOWNLOAD (ca. 11MB)


24.01.2005:
Wieder ein ERFOLG für uns!

Quelle: WDR Nachrichten:
Aachen: Fraktionen gegen Schließung der Clara-Fey-Schule
Die Fraktionen im Rat der Stadt Aachen haben eine gemeinsame Erklärung zur geplanten Schließung der Clara-Fey-Schule abgegeben. Mit einem Rückzug aus dem Bildungsbereich setze das Bistum trotz prekärer Finanzsituation die falsche Priorität, monieren die Politiker. CDU, SPD, FDP und Grüne appellieren an die Kirche, ihren Beschluss zu überdenken oder die Schließung wenigstens um ein Jahr zu verschieben. 

Quelle: Aachener Zeitung:
Appell der Fraktionen für Clara-Fey-Schule

Aachen. Für ein Weiterbestehen der Clara-Fey-Schule haben sich Sprecher aller vier Ratsfraktionen ausgesprochen.
In einer gemeinsamen Erklärung bitten CDU, SPD, Grüne und FDP das Bistum, seine Entscheidung, das Berufskolleg für Erzieher und Erzieherinnen zu schließen, noch einmal zu überdenken.

«Wir verkennen nicht die finanziell schwierige Situation des Bistums», heißt es, doch gerade heute setze «ein Rückzug aus dem Bildungsbereich die falsche Priorität».
Die «gesellschaftliche Umbruchsituation in Folge von Massenarbeitslosigkeit und Arbeitsmarktreformen» stelle die Gesellschaft vor große Herausforderungen, der sich auch die Kirche stellen müsse.
Die gesellschaftliche Herausforderung, zunehmend Ganztagsbetreuung anzubieten, zeige, dass nicht am Bedarf vorbei ausgebildet werde.

Quelle: Aachener Nachrichten:
Fraktionen setzen sich für Clara-Fey-Schule ein 

Aachen. Die von der Schließung bedrohte Clara-Fey-Schule bekommt jetzt Unterstützung aus dem Stadtrat. Die Fraktionen der CDU, SPD, FDP sowie der Grünen haben in einem Schreiben an Generalvikar Manfred von Holtum das Bistum Aachen aufgefordert, die für 2007 vorgesehene Schließung der Schule noch einmal zu überdenken oder um ein Jahr zu verschieben.
«Wir verkennen nicht die finanziell schwierige Situation des Bistums», heißt es in dem von den Fraktionssprechern Rolf Einmahl (CDU), Heiner Höfken (SPD), Wilhelm Helg (FDP) und Elisabeth Paul (Grüne) unterzeichneten Brief. Dennoch seien sie der Auffassung, «dass gerade heute ein Rückzug aus dem Bildungsbereich die falsche Priorität setzt». Massenarbeitslosigkeit und Arbeitsmarktreformen stelle die Gesellschaft vor großen Herausforderungen, der sich auch die Kirche stellen müsse.
Die Clara-Fey-Schule leiste gute Arbeit bei der Ausbildung von sozialen Berufen, heißt es in der gemeinsamen Erklärung weiter. So wirke sie der Perspektivlosigkeit der Jugend wirkungsvoll entgegen. Außerdem zeige die zunehmende Zahl von Ganztagsschulen, dass in der Schule nicht am Bedarf vorbei ausgebildet werde. «Steigende Anforderungen sind nach unserer Auffassung kein Grund für eine Schließung.» Der nach wie vor bestehende Bedarf werde belegt durch die steigenden Anmeldezahlen von Jugendlichen.

Hipp Hipp .....

 


23.01.2005:

Quelle: Aachener Zeitung:
Trotz Zukunftssorgen offen mit der Gegenwart umgehen
Die Clara-Fey-Schule präsentiert sich und ihre Arbeit bei einem Tag der offenen Tür. Ein großes Lob gibt es für die Schülerproteste.

(ELISA JANNASCH )

Aachen. Es viel diskutiert worden über die Zukunft der Clara-Fey-Schule, und vom Tisch ist das Thema der Schließung der Clara-Fey-Schule noch lange nicht. Einen kleinen Teilerfolg stellte die Meldung dar, dass die Schule nun doch noch Schüler für das kommende Jahr 2005/06 aufnehmen darf. Danach ist aber endgültig Schluss - es sei denn, die bischöfliche Schule findet einen neuen Träger.
 
Trotzdem   ließen   sich  weder Lehrer noch Schüler von der Sorge um die Zukunft verunsichern und öffneten die Pforten der Schule in Burtscheid für den traditionellen Tag der offenen Tür. Zu diesem Anlass können „zukünftige" Schüler einen Einblick in Unterrichtsinhalte gewinnen, sich selbst an Projekten versuchen, sowie konkrete Arbeitsergebnisse der jetzigen Schülerschaft besichtigen. „Dies ist einfach Schule in Aktion, vor allem im kreativ-musischen Bereich", erklärte Dr. Dieter Damblon , der an der Clara-Fey-Schule Methodik, Medienpädagogik und Erziehungswissenschaft unterrichtet. Ein Rundgang durch die Räume entführt in eine kunterbunte (Kinder-)Welt, in der es neben fantasievoll-gebastelten Handpuppen bis hin professionell anmutenden, selbst angefertigten Musikinstrumenten so allerlei zu bestaunen gibt.
 
Ein Theaterstück stellte die Frage „Romeo und Julia?" und begeistert das Publikum hellauf. Ein weiterer Höhepunkt ist der so genannte „Snoezleraum", der seinen Namen dem Niederländischen entwendet. „Durch bestimmte Geräuschwahrnehmungen und Lichtimpulse gibt es hier die Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen und abzuschalten", erläuterte Dr. Dieter Damblon . Der Tag der offenen Tür sollte zudem dazu beitragen, Vorurteile gegenüber dem Beruf des Erziehers abzubauen und seine Wichtigkeit herauszustellen. Nicht ohne Stolz empfängt die Schule häufig lobende Rückmeldung über die hohe Qualifikation ihrer Absolventen. Gleichzeitig nutzt die Schule aber auch die Gelegenheit, ernsthafte Töne anzuschlagen. So ist ein Ausstellungsraum der Dokumentation bisheriger Ereignisse rund um die Erhaltung der Schule gewidmet. Artikel prangen neben Leserbriefen an der Wand und mittendrin ist der Aufruf „Hand in Hand für Solidarität" zu lesen.
Direktor Dr. Rudolf Nottebaum lobte auch ausdrücklich die Initiative der Schüler, die sich ganz uneigennützig für den Erhalt der Schule einsetzten. Schließlich sind sie selbst von der eventuellen Schließung gar nicht betroffen. Grund dafür ist sicherlich auch der enge Kontakt zwischen Schülern und Lehrern, die immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte ihrer Schützlinge haben. Rudolf Nottebaum meinte dazu: „Die Orientierung am christlichen Menschenbild ist nicht nur eine theoretische Formulierung aus dem Schulvertrag, sondern wird hier tatsächlich auch gelebt."

Hier gibt es die Bilder zum "Tag der offenen Tür 2005"!

 

Quelle: Super Sonntag
Schüler, Lehrer und Freunde der Clara-Fey-Schule gingen auf die Straße

„Unverantwortlich, unsozial und unchristlich"

Schüleraufnahme ein Jahr länger möglich.

Aachen (hc). „Clara Fey -ist jetzt alles vorbei?" - stand da in großen Lettern zu lesen, als Schüler, Eltern und Lehrer der Clara-Fey-Schule auf dem Markt gegen die vom Bistum beschlossene Schließung demonstrierten.

Einen Bistumsvertreter hätte man sich bei der Kundgebung gewünscht - doch Fehlanzeige! Immerhin: Fast gleichzeitig mit der Schüler-Demo teilte das Bistum in einer 15-zei-ligen Presseerklärung mit, dass zum Schuljahr 2005/ 2006 nun doch (letztmalig) Schüler an der Bischöflichen Clara-Fey-Schule aufgenommen werden können. Dies jedoch mit der Einschränkung, dass das dritte Ausbildungsjahr (Anerkennungsjahr) nicht mehr an der Fachschule geleistet werden kann. Damit habe man der Bitte des Lehrerkollegiums entsprochen, um die Chancen zu verbessern, einen neuen Träger für die Schule zu finden.
Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben, denn an der Schließung der Schule im Sommer 2007 hält das Bistum nach wie vor fest. Um auf ihre Situation aufmerksam zu machen, gingen jetzt wieder 250 Schülerinnen und Schüler auf die Straße. „Wir demonstrieren hier nicht gegen das Bistum, sondern kämpfen für den Erhalt unserer Schule", so Karin Bayer vom Lehrerrat. Nach dem Teilerfolg werde man bereits am Montag mit den Bewerbergesprächen beginnen. „Aachen muss ein starker Standort für Bildung und Erziehung bleiben", rief SPD-Unterbezirkschef und Ratsherr Karl Schultheis in die Runde und bot seinerseits Hilfe bei der Suche nach neuen Lösungsmöglichkeiten an. Der stellvertretende Schülersprecher Mark Oligschlaeger kritisierte die „Angstsituation Bistum". Er forderte Bischof Heinrich Mussinghoff auf, Mut zu fassen und zukunftsträchtige Entscheidungen zu fällen. Mit dieser Entscheidung schädige sich das Bistum selbst.
Die Grünen-Ratsverordnete Elisabeth Paul, ermunterte Schüler und Lehrer, mit ihren Aktionen am Ball zu bleiben, die Sparpolitik des Bistums nannte sie unverantwortlich, unsozial und unchristlich. Das Bistum dürfe sich nicht aus der Verantwortung stehlen.


20.01.2005:

Quelle: Kirchenzeitung Aachen
Zwischen Bangen und Hoffen

Beschluss des Bistums, die Clara-Fey-Schule im Sommer 2007 zu schließen, löst heftige Proteste aus
Das Bistum Aachen beabsichtigt, 30 Prozent der katholischen Kindergarten-Gruppen zu schließen. Und jetzt steht auch noch die Clara-Fey-Schule, eine Ein-richtung, die Erzieher und Erzieherinnen ausbildet, auf der Streichliste. In zwei Jah-ren sollen hier die Türen end-gültig zu sein. Alle derzeitigen Schüler haben die Möglichkeit ihren Abschluss zu machen.
 
Viele reagieren mit Unverständnis und Kopfschütteln auf die Strategie der Bistumsleitung, den Bereich „Nachwuchs“ zu reduzieren und einen so wichtigen Ausbildungsort zu schließen.
(Den ganzen Artikel gibt es hier)

 

Quelle: Aachener Nachrichten
«Fällen Sie eine mutige Entscheidung!» 
Von Margot Gasper und Alex Jung
Aachen. Die erste Erfolgsnachricht kam am Mittwochmorgen per Telefon: Die Bischöfliche Clara-Fey-Schule darf nun doch für das Schuljahr 2005/2006 Schüler aufnehmen. Das teilte die Schulabteilung des Generalvikariats wenige Stunden vor der Protestdemo auf dem Markt mit. 
(Den ganzen Artikel gibt es hier)

 



19.01.2005:
Wir haben es geschafft!
Die Demo ist vorüber, über 400 Teilnehmer konnten sich freimachen und sind auf den Aachener Markt gekommen, um uns zu unterstützen. 
Die wichtigste Meldung war sicherlich, dass wir für das nächste Jahr neue Schüler aufnehmen dürfen! 
Das wird uns etwas Luft geben bei der Suche nach einem neuen Träger für die Schule.
(Anmeldeformular hier anfordern!)

Noch einmal vielen Dank an alle, die uns auf dem Markt (und auch sonst) unterstützt haben. Durch diese breite Hilfe konnten wir viel erreichen in den letzten Wochen.
Und es geht weiter!

Demobilder gibt es hier
(Vorläufige Auswahl)

>>>Hier geht es zur Presseerklärung der Schule!<<<


19.01.2005:

Quelle: Aachener Zeitung
«Kirche zerstört ihre Grundlage»
Aachen. Trommelwirbel und heiße Sambaklänge machten gestern Nachmittag selbst eilige Passanten auf eine große Kundgebung der bischöflichen Clara-Fey-Schule aufmerksam.
(Den ganzen Artikel gibt es hier)

Quelle: Aachener Nachrichten
Clara-Fey-Schule: Kleine Gnadenfrist 
Aachen. Generalvikar Manfred von Holtum hat in Absprache mit Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff entschieden, dass zum Schuljahr 2005/2006 letztmalig Schüler/innen an der Bischöflichen Clara-Fey-Schule aufgenommen werden können.
(Den ganzen Artikel gibt es hier)


Wichtig:
Die Unterschriftenlisten werden am "Tag der offenen Tür" (22.01., 10-14 Uhr) eingesammelt oder sollten bis zu diesem Termin in der Schule abgegeben werden!
Bis jetzt haben wir bereits mehr als 4.500 Unterschriften!


Der
"Tag der offenen Tür"

findet trotz allem wie geplant am

22.01.2005 von 10:00 - 14:00 Uhr
statt.


17.01.2005:
Jetzt tut sich endlich was!

Quelle: Aachener Nachrichten
Bewerbungsmappen stapeln sich schon
Von Alex Jung und Margot Gasper 
Aachen. Die Situation ist geradezu paradox. In der Clara-Fey-Schule stapeln sich die Bewerbungsmappen. Derzeit aber kann die Schulleitung fürs nächste Schuljahr weder Zusagen noch Absagen erteilen. 
Denn noch immer verhandelt man mit dem Bistum, ob die angekündigte Schließung der Schule nicht wenigstens um ein Jahr verschoben werden kann. Eine endgültige Antwort wird für die nächsten Tage erwartet...
(Den ganzen Artikel gibt es hier!)

Quelle: WDR Nachrichten
Aachen: CDU engagiert sich für Erhalt der Clara-Fey-Schule
Die Aachener CDU will einen Aufschub bei der Aachener Clara-Fey-Schule erwirken. Sie macht sich dafür stark, dass dieses Jahr noch Schüler aufgenommen werden und nicht der vom Bistum vorgesehene Anmeldestopp greift.

Ein zeitlicher Aufschub sei die einzige Chance, die Fachschule für die Ausbildung zum Erzieherberuf Schule noch zu retten, sagten am Montag Vertreter der CDU. So könne Zeit gewonnen werden, neue Trägermodelle für die Schule zu finden. Würde dagegen bereits in diesem Schuljahr ein Anmeldestopp greifen, sei das Aus der Schule besiegelt. Die CDU hat bereits mit Verantwortlichen beim Bistum über einen möglichen Aufschub gesprochen. Eine endgültige Entscheidung in dieser Frage sei noch nicht gefallen. Auch der Fraktionsrat, in dem fast alle Ratsfraktionen vertreten sind, macht sich für den Erhalt der Clara-Fey-Schule stark. Er will gemeinsam an Bischof Mussinghoff schreiben.

Quelle: Aachener Zeitung
CDU fordert Zeitgewinn bei Clara-Fey-Schule

Aachen. Die CDU ist von Gesprächstisch zu Gesprächstisch gezogen - und immer ging es um die Schließung der bischöflichen Clara-Fey-Schule...
(Den ganzen Artikel gibt es hier!)


15.01.2005:

Quelle: Aachener Nachrichten
Das Bistum macht den Lehrern wenig Hoffnung 

Aachen. Nachdem die Bistumsleitung bisher Gespräche mit den protestierenden Lehrern der Clara-Fey-Schule abgelehnt hatte, hat Pfarrer Rolf-Peter Cremer, Abteilungsleiter für den Schulbereich, jetzt vor dem Kollegium Stellung genommen. 
(Den ganzen Artikel gibt es hier!)


10.01.2005:

Der erste Schultag nach den aufreibenden und beängstigenden Ereignissen ist vollbracht. 
Zurück zum Unterrichts-Alltag... 
...geht das wirklich?! 
Kann man angesichts der Ereignisse jemals wieder "normalen" Unterricht machen, so tun als ob alles in bester Ordnung wäre, der Stoff geht weiter, no problem? 
Wie sieht man heute die Menschen, die vor Weihnachten einfach "nur" Schüler waren und jetzt gleichberechtigte Mitstreiter für die Existenz der Schule sind??? 
Wie "beurteilt" man sie weiter als "Schüler"?

Hat das Bistum auch nur eine vage Idee von dem, was an persönlichen Problemen in dieser kurzen Zeit aufgetaucht und zu bewältigen ist...................
Jeder spürt jetzt wohl, die "soziale Kälte" (Kardinal Lehmann)...
...des Bistums.
... aber auch die soziale Wärme des Miteinanders in "unserer" Schule!
Danke.


Die nächsten Aktionen sind schon geplant:

Samstag, 15.01.05:
Unterschriftensammlung am Neumarkt in Aachen, 10:00-12:00 Uhr!
Um "zahlreiches Erscheinen" wird herzlichst gebeten!

 


Quelle: Stadtschulpflegschaft Aachen

Clara-Fey-Schule von Schließung bedroht

Bistum verfügt Ende für eine erfolgreiche Schule

Der Protest gegen die geplante Schließung der Clara-Fey-Schule in Aachen geht weiter.
Unterschriften gegen die Pläne des Bistums, die Bildungsstätte in zwei Jahren zu schließen, wurden gesammelt. Am Mittwoch, 19.01.2005 um 15 Uhr ist eine große Demonstration auf dem Markt in Aachen geplant.
An der Clara-Fey-Schule werden derzeit 200 Erzieherinnen ausgebildet, 50 Schüler besuchen die angegliederte Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen. Von der Schließung sind 17 Lehrer betroffen.
Die Stadtschulpflegschaft Aachen ist über den (bischöflichen) Kahlschlag entsetzt und unterstützt die Forderung nach einem Erhalt der Schule.

(www.schulpflegschaft-aachen.de)


08.01.2005:

Quelle: Aachener Nachrichten
Wortgefechte im Domschatten 
Aachen.
Es war der Moment, auf den die Protestler von der Clara-Fey-Schule seit dem 22. Dezember gewartet haben: Das Bistum nahm Kontakt mit den Schülern und Lehrern der Schule auf. Freitag, 13 Uhr 30 vor dem Dom... 
(Den ganzen Artikel gibt es hier!)

Dazu kann ich auf einen Kommentar einfach nicht verzichten: 
1. Mir ist völlig unklar, warum in dem Artikel mehrmals erwähnt wird, dass "jetzt auch Lehrer" an der Aktion teilnehmen, "Lehrer, die jetzt auch Präsenz zeigten". Mitglieder des Kollegiums waren bei fast allen Aktionen dabei!
2. Es ist allerdings schön, jetzt von informierter offizieller Stelle den Satz zu hören,
"Geldmangel bleibe Geldmangel, da könne man nichts machen" (R.-P. Cremer)! Endlich! Offiziell wurde bisher ja immer nur der (aktuell jedenfalls nicht zutreffende) Aspekt der zukünftig irgendwann vielleicht einmal schwindenden Schülerzahlen vorgeschoben.
Wobei wir wieder bei dem Punkt angekommen sind, dass die 130.000 bis 180.000 (je nach Standpunkt und Sichtweise) durch die Schulschließung eingesparten Euro pro Jahr das Bistum nicht retten werden...


07.01.2005:

Quelle: Aachener Zeitung
Anhaltender Protest gegen Schließung der Clara-Fey-Schule
Aachen. Mitarbeiter und Schüler der Bischöflichen Clara-Frey-Schule sammelten am Freitag gemeinsam vor dem Aachener Dom Unterschriften gegen die drohenden Schließungspläne des Bistums.
(Den ganzen Artikel gibt es hier!)

Quelle: WDR Studio Aachen 
Aachen: Protest für Erhalt der Bischöflichen Clara-Fey-Schule
Vor dem Aachener Dom haben Schüler und Lehrer Unterschriften für den Erhalt der Bischöflichen Clara-Fey-Schule gesammelt. Die Fachschule für Sozialpädagogik soll bis 2007 geschlossen werden, weil die Schülerzahl nach Aussage des Bistums zurückgeht. Die Schulvertreter betonen dagegen, es gebe genügend Anmeldungen zum Erhalt der Schule. Mit der Bistumsleitung soll es zu diesem Widerspruch ein Gespräch geben. 

Dazu folgende Anmerkung unsererseits: 
Wir betonen noch einmal: Wir haben bereits weit mehr als 100 Interessenten für das kommende Schuljahr, viele weitere kommen am "Tag der offenen Tür" und bei unseren sonstigen Informationsveranstaltungen erfahrungsgemäß hinzu!


03.01.2005:
"Bilder ohne Worte"
Hier gibt es jetzt "Bilder ohne Worte" von den verschiedenen Aktionen. Bitte mailt mir weitere Fotos für diese Seite und die kommende "Clärchen"-Ausgabe, egal welches Format oder welche Größe!


02.01.2005:
Bei eisiger Kälte war am 02.01.2005 erneut ein stiller Protest vor dem Aachener Dom. Wieder haben sich viele Schüler und Lehrer in Aachen versammelt, um an das drohende Schicksal der Schule zu erinnern.
Auch hier stießen wir wieder auf sehr viel Verständnis bei den Menschen, viele ließen ihrem Unmut gegen die unverständlichen Entscheidungen des Bistums vor allem in letzter Zeit freien Lauf und waren gerne bereit, unser Anliegen zu unterstützen. 
Dabei kam erneut eine stattliche Anzahl an Unterschriften zusammen, die wir dem Bistum und der Presse in nächster Zeit zugehen lassen werden.
Weitere Bilder dieser und anderer Aktionen gibt es hier und im nächsten "Clärchen"! 


31.12.2004:

Clärchen: Die Aktion in der Fußgängerzone Aachen-Burtscheid heute hat uns viele weitere Unterschriften gegen die Schließung der Schule eingebracht. Viele wussten bereits vom Schicksal der Schule und haben uns ihre Unterschrift gerne gegeben, ohne dass wir viel erklären mussten. Dabei wurde in den Gesprächen auch ein großer Unmut über die Denkweisen und Entscheidungen des Bistums generell deutlich.


30.12.2004:

Der WDR hat auch über unsere gestrige (29.12.) Aktion am Münsterplatz berichtet: 
Aachen: Demonstration gegen Schließung der Clara-Fey-Schule
Rund 50 Schüler und Lehrer haben am Mittwoch in Aachen gegen die geplante Schließung der bischöflichen Clara-Fey-Schule protestiert. Mit einem Demonstrationszug und einer Mahnwache vor dem Sitz des Bischofs forderten sie den Erhalt der Bildungsstätte.  
Die Demonstrationsteilnehmer zeigten sich kämpferisch: Man lasse sich nicht einfach abservieren. Kindergärten und Jugendtreffs, in denen die Clara-Fey-Schüler arbeiteten, hätten sich bereits solidarisch mit der Schule erklärt. Für den 14. Januar ist eine große Demonstration auf dem Aachener Katschhof geplant. Auch andere bischöfliche Schulen wollen daran teilnehmen. Von der Schließung der Clara-Fey-Schule sind 250 Auszubildende und Berufsfachschüler im Sozial- und Gesundheitswesen betroffen. (Quelle: WDR Nachrichten aus Aachen und der Euregio)


29.12.2004

Artikel der Aachener Zeitung zur Unterschriftenaktion auf dem Münsterplatz
Protest geht weiter: «Wir haben immer noch Hoffnung»
Aachen. Über Weihnachten hatten Ingo Schartmann und seine Mitschüler viel, viel Zeit nachzudenken. Und mit jedem Gedanken wuchs ihr Unverständnis. 
Und so gingen die Schüler der Bischöflichen Clara-Fey-Schule am Mittwoch wieder auf die Straße, um Unterschriften gegen die Schließungspläne der Bistumsleitung zu sammeln...
(Den vollständigen Artikel gibt es hier!)

(PS: achtet vor allem auch mal auf die anderen Links auf der linken Seite... wir sind nicht alleine Opfer der bischöflichen Finanzmisere... wie weit will das Bistum eigentlich noch mit dieser selbstzerstörerischen Linie gehen???)

Clärchen: Auf dem Aachener Münsterplatz ...
... gab es heute die Möglichkeit, sich in die Unterschriftenliste (Download hier) gegen die Schulschließung einzutragen. Die Aktion war ein absoluter Erfolg. Viele Passanten wussten bereits durch die Presse von der drohenden Schließung der Schule, da waren keine Erklärung und kein weiterer Kommentar der aktiven Schüler und Lehrer notwendig, die Menschen waren gerne bereit, mit ihrer Unterschrift ihren Beitrag gegen die Schließung der Schule zu leisten. An dieser Stelle noch einmal Danke für jede Unterschrift und die tatkräftige Unterstützung der Presse!
Im Anschluss an diese Aktion demonstrierten einige Schüler noch  vor dem Sitz des Bischofs. Fotos dieser Aktionen werden in einigen Tagen hier veröffentlicht.

Quelle: WDR Regionalnachrichten:
Aachen: Demo gegen Schließung der Clara-Fey-Schule
Der Protest gegen die geplante Schließung der Clara-Fey-Schule in Aachen geht weiter. 
Mittwoch Nachmittag wollen Schüler am Münsterplatz Unterschriften gegen Pläne des Bistums sammeln, die Bildungsstätte in zwei Jahren zu schließen. Anschließend ist ein Demonstrationszug zum Sitz des Bischofs geplant. An der Clara-Fey-Schule werden derzeit 200 Erzieherinnen ausgebildet, 50 Schüler besuchen die angegliederte Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen. Von der Schließung sind 17 Lehrer betroffen.


Quelle:
Radio AACHEN 100,EINS: 
Heute weitere Demo gegen Schließung der Clara-Fey-Schule
Schüler, Eltern und Lehrer der Clara-Fey-Schule gehen auch heute wieder auf die Straße, um gegen die geplante Schließung zu demonstrieren. Gegen 15 Uhr 30 wollen sie zum Bischofssitz marschieren. Auf dem Münsterplatz wollen sie außerdem Unterschriften gegen die Ankündigung des Bistums sammeln. Für den 14ten Januar ist schon eine weitere Großdemonstration geplant. Dabei hoffen die Betroffenen auf eine möglichst breite Unterstützung der Bevölkerung. Die Schüler befürchten eine Kettenreaktion der Schließungen von bischöflichen Schulen und anderen pädagogischen Einrichtungen des Bistums.


28.12.2004:

Unterschriftenliste 
gegen die Schließung der Schule 
(Download der Liste als ZIP-Datei)!

Die Liste bitte anschließend (spätestens bis zum 22.01.05!) an das Sekretariat der Schule schicken oder einfach dort abgeben. Danke für die Unterstützung!


 27.12.2004

Ein Leserbrief von unserem Direktor Herrn Dr. Nottebaum ist hier in der Aachener Zeitung vom 27.12. zu finden

 


 26.12.2004
Berichte vom Stillen Protest vor der Christmette:

Aachener Nachrichten (26.12.2004): "Und es ward bitter kalt in der heiligen Nacht..."
und 
Aachener Zeitung (26.12.2004): "Planmäßige Zerstörung"
und 
Aachen 100,eins: (27.12.2004 - 8:19 Uhr)
Demo vor Christmette im Aachener Dom
Ungewohnte Szenen haben sich am Heiligen Abend direkt vor dem Dom abgespielt. Eine Gruppe von Schülern der Clara-Fey-Schule hat vor der Christmette gegen die geplante Schließung ihrer Schule demonstriert. Mit Plakaten wie „Wir glauben an Gott und nicht ans Bistum“ oder „Das Bistum hat keine Einsicht – wir haben keine Aussicht“ haben die Schüler ihrem Ärger Luft gemacht. Direkt neben der Eingangstür zum Dom hatten sie sich postiert. Das ärgerte zwar einige der Verantwortlichen des Bistums, mit den Demonstranten reden wollte aber trotzdem niemand. Auch nicht, als Bischof Heinrich Mussinghoff im Innern von mehr Nächstenliebe predigte. – Das Bistum hatte vergangene Woche angekündigt, die Clara-Fey-Schule 2006 zu schließen, da sie ohnehin in den nächsten Jahren nicht mehr ausgelastet sei.


 24.12.2004
Aktion: Stiller Protest am Aachener Dom vor der Christmette
***

Wochenrückblick der Aachener Zeitung am 24.12.2004:
(...) Die Tage vor dem Fest, sie sind für Eltern, Lehrer und Schüler an der Clara-Fey-Schule alles andere als ein Grund zum Feiern. Wieder einmal schlägt der Sparkurs des Bistums mächtig ins Kontor. Und wieder einmal erfahren es die Betroffenen aus der Zeitung. Irgendwie will es das Generalvikariat nicht hinkriegen, einmal ohne Schrammen die Kurve zu kriegen. Auf dieses Präsent hätte man an der Michaelsbergstraße liebend gerne verzichtet. Jetzt wird mächtig protestiert und demonstriert - doch das Rad lässt sich wohl nicht mehr zurückdrehen.(...)
Der ganze Rückblick: Die Woche in Aachen: Die beste Basis aller Zeiten von Albrecht Peltzer ist hier zu finden (Aachener Zeitung 24.12.2004)


23.12.2004 22:54 Uhr
Die Aktionen gegen die Schulschließung sind im großen Rahmen angelaufen!

Artikel der Aachener Nachrichten zur Spontandemo am 22.12.!

Weitere Aktion (Aachener Nachrichten vom 23.12.)

Trotz des geschickt gewählten Termins der Ankündigung kurz vor den Weihnachtsferien ist es uns gelungen, eine breite Masse von Menschen zu erreichen, denen die Schule sehr am Herzen liegt. Jede Form der Presse ist informiert worden und interessiert sich sehr für den "Fall", zig Telefonate wurden geführt, hunderte Briefe wurden verfasst und noch rechtzeitig vor dem Fest verschickt, Unterschriftenlisten für die Erhaltung der Schule werden immer länger, der Orden der "Schwestern vom armen Kinde Jesus" wird als Schulgründer angesprochen und eine

Großdemo ist am 19. Januar 2005! !!!!!!!!!!!!!!
Weitere Informationen dazu folgen noch

Wichtig: Auch über das Gästebuch können Aktionen und Zeitungsberichte schnell veröffentlicht werden. Bitte haltet  euch aber mit unpassenden oder beleidigenden Äußerungen zurück!


22.12.2004

Quelle: Pressemitteilung der SPD

Aachen, 22. Dezember 2004

Clara-Fey-Schule

SPD: Schließung überdenken

Ausbildungsstandort sichern - Kooperation mit Katholischer Fachhochschule?

Das Bistum Aachen will die Clara-Fey-Schule laut Presseberichten ersatzlos aufgeben und schließen. Die Aachener SPD fordert das Bistum auf, diese Entscheidung zu überdenken. „Es ist also Umbau statt Abbau angesagt", meint SPD-Vorsitzender Karl Schultheis. Er fordert das Bistum auf, die Katholischen Fachhochschule NRW und die Clara-Fey-Schule sollten gemeinsam ein zukunftsgerichtetes Konzept entwickeln.

 


22.12.2004
Aufgrund der katastrophalen finanziellen Situation des Bistums Aachen wurde heute die Schließung der Clara-Fey-Schule ver
kündet


Quelle: Aachener Zeitung, Mittwoch, 22. Dezember 2004:
Bistum Aachen schließt die Clara-Fey-Schule

AACHEN. Entgegen früheren Verlautbarungen von Bischof Heinrich Mussinghoff steht der Schulsektor des Aachener Bistums nun doch auf der Streichliste. Die Bischöfliche Clara-Fey-Schule in Aachen soll in zwei Jahren schließen. Entsprechende Informationen unserer Zeitung hat das Generalvikariat am Dienstagabend bestätigt. Heute werden das 14-köpfige Kollegium und die rund 250 Schüler offiziell informiert.

  Die Clara-Fey-Schule besteht aus einer Fachschule für Sozialpädagogik und einer zweijährigen Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen. Da die Ausbildungs-Standards künftig erhöht und schwächere Anmeldezahlen erwartet werden, fehle die „Zukunftsperspektive" für die Einrichtung, hieß es. Ein ähnliches Berufskolleg in Mönchengladbach will das Bistum dagegen erhalten. In der Diözese Aachen gibt es insgesamt 28 katholische Schulen in freier Trägerschaft mit 19 742 Schülern - darunter zwölf so genannte Bischöfliche Schulen  (re)  

Zur Korrektur: Unser Kollegium umfasst inzwischen 17 Lehrer/innen, die Anmeldezahlen der Schüler/innen sind wie immer sehr hoch, über 90 Anfragen nur über das Bewerbungsformular der Homepage seit den Sommerferien, die „Zukunftsperspektive" könnte nicht besser sein, und ja: Wir sind nach der schockierenden Zeitungslektüre am Morgen inzwischen tatsächlich persönlich über die Schließung informiert worden. Danke!..........................


Information!

Ein absolut lesenswerter Link:
Tief im Westen versenkt ein Bischof sein Bistum

Die Diözese Aachen steckt in der Finanzkrise. Sie wurde durch Misswirtschaft der Kirchenoberen großenteils selbst verursacht. Jetzt setzt die Kirchenspitze auf Entlassungen.
Der historisch einmalige Kahlschlag trifft besonders die Bereiche Bildung und Gemeinden. Mit der Schließung der acht Regionalstellen Ende 2004 wird zudem die mittlere Bistumsebene fast komplett hinweggefegt. Auch die Gemeindemitarbeiter werden nicht verschont: Die Auszubildenden, auch die, die sich mitten in ihrer Ausbildung als Pastoral- und Gemeindereferenten befinden, landen 2005 auf der Straße. Ab 2007 wird gar nicht mehr ausgebildet...
(Quelle: www.uni-bamberg.de.
Der vollständige Text ist hier)