Fachtagung 2004
______________________________
Auch dieses Jahr
findet wieder die regelmäßige Fachtagung
als eintägige Fortbildung für Erzieher, Lehrer und Studenten an unserer Schule
statt.
Das Thema lautet diesmal:
Wissen
macht Spaß:
Naturwissenschaft
für Kinder im
Elementar- und Primarstufenbereich
(Frau Prof. Dr. G. Lück, Universität Bielefeld)
8.
Herbsttagung im Rahmen der
Fortbildungsreihe
‚Kooperation
von Schule und Praxis’
04.
Oktober 2004
„Einstein
in der Kindertagesstätte – ein Ort für Bildung, Forschergeist,
Sprachenwelten und Kultur!“
So
ist ein Thesenpapier des Stuttgarter Jugendamtes überschrieben, das den
Bildungsanspruch des Kindergartens unterstreicht, denn gerade in frühen Jahren
kann dort ein positives Verhältnis zu Naturwissenschaft und Forschen aufgebaut
werden, was bei Versäumnissen später kaum nachholbar ist. Deshalb fordert in
NRW das Schulfähigkeitsprofil (2003) vorbeugend: „Die Kinder sollen so früh
wie möglich die Gelegenheit haben, den Phänomenen und Dingen ihrer Lebenswelt
bewusst zu begegnen. So können sich Denk- und Arbeitsweisen zu ihrer selbstständigen
Erschließung entwickeln. Dies sollte so früh wie möglich beginnen, der
Kindergarten bietet hierfür hinreichend Erfahrungsräume an (S.11). Dies aber
ist für ELSCHENBROICH in ihren Buch ‚Weltwissen von 7jährigen’ (2001) viel
zu selten noch der Fall. Eine Änderung versprechen die neuen
Ausbildungsrichtlinien für ErzieherInnen, die zwei neue Fächer
(Naturwissenschaften, Natur/kulturelle Umwelten) enthalten. Hier geht es u.a.
darum, Kinder zu forschendem Denken oder zum Experimentieren anzuleiten und
ihnen Einsicht in Fachsprache und Gesetzmäßigkeiten zu ermöglichen.
Allerdings bevorzugen ErzieherInnen, wenn überhaupt, dann eher Experimente mit
der belebten Natur. Dabei gibt es für Frau Prof.
Dr. LÜCK mindesten 4 Gründe, gerade mit der unbelebten Natur zu
experimentieren:
-
Experimente mit der unbelebten Natur sind jahreszeitlich unabhängig.
-
Phänomene der unbelebten Natur sind Kindern leichter zu erklären.
-
Aufeinander aufbauende Versuche sind in der unbelebten Natur eher
möglich als in der belebten Natur.
-
Die unbelebte Natur wird im Elementar- und Primarstufenbereich
stark vernachlässigt.
Die
Tagung will dazu beitragen, bei ErzieherInnen das Interesse und den Mut zu
wecken, sich auch einmal der unbelebten Natur zuzuwenden, denn auch in
naturwissenschaftlichen Experimenten erfolgt eine ganzheitliche Förderung der
Kinder, weil hier gleichzeitig soziale, kognitive und sprachliche Kompetenzen
gefördert werden.
9.00
– 9.45 Uhr
Anmeldung
Stehkaffee mit Getränken
10.00
– 10.15 Uhr
Begrüßung
10.15
– 12.00 Uhr
Grundsatzreferat mit anschließender Diskussion:
Prof. Dr. G. Lück (Universität Bielefeld):
Naturwissenschaft für Kinder im Elementar- und
Primarstufenbereich
12.00
– 13.00 Uhr Mittagspause
13.00
– 15.00 Uhr
Workshops:
Naturwissenschaftsvermittlung in der Praxis
Nr. 1
Primarstufenbereich
Nr. 2-6
Elementarstufenbereich
(Doktoranden von Frau Prof. Dr. Lück werden
die Workshops praxisnah gestalten)
15.15 – 15.30 Uhr Schlussrunde
15.30
Tagungsende
Anmeldung
und Tagungsort:
Berufskolleg des
Bistums Aachen
Michaelsbergstr.
36, 52066 Aachen
Tel.: 0241 / 60 43
52
Fax: 0241 / 60 74
53
Internet: post@clara-fey.de
Bitte beachten Sie
bei der Anfahrt mit dem Auto, dass die Schule keine Parkplätze anbieten kann.
Sie ist aber vom Hauptbahnhof zu Fuß bequem in 10 Minuten oder mit den
Buslinien 1, 11, 16, 21, 30, 46, 56 und SB 63 (Haltestelle Rosenquelle oder
Marienhospital) in 5 Minuten zu erreichen.
Tagungsbeitrag:
Die Buchhandlung
Jacobi’s Nachfolger wird in einem Klassenraum Bücher zum Veranstaltungsthema
auslegen. Bestellungen sind möglich.