| Bischöfliche Clara-Fey-Schule |
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| Verein der Ehemaligen, Freunde und Förderer e.V. |
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| PISA |
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| und die Folgen für die Vorschulpädagogik |
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| Referenten: Prof. Dr. Fthenakis (München) |
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| Prof. Dr.
Wallnöfer (Bozen) |
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| Norbert Hocke
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| Herbsttagung 2002 im Rahmen der |
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| Fortbildungsreihe |
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| "Kooperation von Schule und
Praxis" |
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| 26. Sept. 2002 |
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| Zur Einführung: |
| Die Fortbildungsveranstaltung steht unter dem Thema
"Pisa und die Folgen für die |
| Vorschulpädagogik". |
| Die Ergebnisse der PISA-Studie haben die Bildungsdiskussion neu entfacht und zu |
| einem Rauschen im Blätterwald geführt. So konnte die OECD für den Zeitraum |
| Dezember 2001 / Januar 2002 u.a. in Frankreich 25 Presseartikel, in Österreich und |
| England 120 und in Deutschland mehr als 600 Presseberichte nachweisen. |
| Ein breiter Konsens scheint sich zwischen allen politischen Parteien, Verbänden
und |
| Bildungsexperten hinsichtlich der Notwendigkeit der frühen Förderung im Bereich |
| der vorschulischen Erziehung herauszukristallisieren. |
| Aus der Hirnforschung ist bekannt, dass jeder
Lernvorgang das Gehirn verändert, in |
| dem bis zum 6. Lebensjahr 100 Milliarden Nervenzellen zu 80% verknüpft worden |
| sind, d.h. es gibt 200 Billionen Kontaktstellen. In der Kindheit wird der Schaltplan |
| dieser Vernetzung erstellt, d.h. es werden grob die Bahnen des Denkens festgelegt. |
| Neue Nervenverbindungen werden kaum noch geknüpft. Die
Hirnforschung fordert |
| deshalb, diese Synapsenbildung möglichst früh und vielseitig zu fördern. |
| Das kindliche Denken ist energieintensiv, d.h. Kinder im Vorschulalter brauchen |
| allein schon etwa 50% ihres täglichen Kalorienbedarfs, um das Denken aufrecht zu |
| erhalten (beim Erwachsenen sinkt der Bedarf dann auf etwa 15%). Die neuronalen |
| Schaltkreise des Gehirns müssen stets aufs neue davon überzeugt werden, dass sich |
| Lernen überhaupt lohnt. Dabei spielen Erfahrungen eine besondere Rolle. Erinnert |
| z.B. eine Information an etwas Interessantes, werden die Botenstoffe Dopamin und |
| Acetylcholin ausgeschüttet und machen Lust auf mehr. Das
Gehirn will sich |
| verführen lassen - und das gelingt am besten, wenn man an das anknüpft, was man |
| schon weiß. |
| Kindertageseinrichtungen sollten einen stärker bildenden Auftrag zur besseren |
| Vorbereitung auf die und zur Verzahnung mit der Grundschule erhalten, ohne |
| jedoch verschult zu werden, d.h. es gilt hier auch ein anderer Bildungsbegriffais der |
| der Grundschule. Die Erzieherinnen-Ausbildung müsste auf diese neuen |
| Anforderungen ausgerichtet werden, denn eine gute Vorschularbeit ist das beste |
| Fundament für den Erfolg in der anschließenden Schullaufbahn eines Kindes. Somit |
| beginnt die Zukunft eines Kindes schon in der Kindertageseinrichtung - und nicht |
| erst in der Grundschule! |

=> Link:
Das "Aachener Projekt" als Antwort auf die PISA-Studie (Bericht der
Aachener Zeitung)
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